Homepage SAC Sektion Zindelspitz Homepage SAC - CAS Homepage SAC - CAS Unsere Sektion Unser Angebot Unser Panorama
Startseite Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz
Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz
Sektion Zindelspitz Unsere Sektion Unser Angebot Unser Panorama Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz
   
Skitourenwoche Greyerzerland
vom 3.- 9. Februar 2013
 

Teilnehmer: Verena Bünter, Walter Lehmann, Sepp Ast, Beat Marty (auch unser zuverlässiger Chauffeur), Dölf Hüppin, Wisi Hegner

Leiter: Sepp Schätti

 
Sonntag, 3. Februar 2013, Anreise

Für den Anreisetag ist keine Tour geplant, so dass wir um die Mittagszeit los fahren. In Charmey beziehen wir unsere Zimmer und eine erste Überraschung ist das feine Nachtessen.

SeitenanfangSeitenanfang
Montag, 4. Februar 2013, Gros Haute Crêt Süd 1646 m

Nach einem reichhaltigen Frühstück besteigen wir den Bus und fahren ein Stück weit Richtung Jaun zur Strassenabzweigung des Vallée du Gros Mont. Es geht gut 1 ½ km mit wenig Steigung taleinwärts. Bei Pt. 927 geht rechts die Alpstrasse weg. Mehrheitlich folgen wir dieser mit einigen Abkürzungen. Bei besseren Sichtverhältnissen könnte man im oberen Teil noch mehr abkürzen. Auf dem Gipfel schützen uns die Tannen etwas vor dem unangenehmen Wind. Nach der kurzen Abfahrt zu Pt. 1534 müssen die Felle nochmals aufgezogen werden, denn zum Pass zwischen den beiden Crêt Gipfeln geht es leicht aufwärts. Auf eine Besteigung des Crêt Nordgipfels verzichten wir, denn die steile Flanke weist nur wenig Schnee auf. Also Felle weg und Beginn der Abfahrt. Im obersten Teil schlechte Sichtverhältnisse. Aber schon bald bessert dies und nichts hindert uns daran, unsere Spuren in den herrlichen Pulverschnee zu ziehen.

 
Dienstag, 5. Februar 2013, Jaun – Soldatenhaus – Pt. 1804 – Musersbergli

Heute fahren wir nach Jaun und stellen das Auto beim Sessellift ab. Für den Aufstieg folgen wir der Strasse, welche die grossen Alpen zwischen dem Oberrügg und den Gastlosen erschliesst. Zum Glück ist die Strasse für die Schlittler bestens präpariert, so dass uns die Spurarbeit erspart bleibt. Beim Soldatenhaus bekommen wir voll den stürmischen Westwind ins Gesicht gepeitscht. Wir sehen, dass das Haus bewartet ist und schon geht das Fenster auf und der Wirt orientiert uns, dass er eine Gruppe Schneeschuhläufer erwarte, die hier ein Seminar abhalten. Geschlossene Gesellschaft!!! Wir verziehen uns unter den Sitzplatz, ziehen die Felle ab und versuchen hier etwas Schutz vor dem Sturm zu finden. Da geht doch noch die Kellertür auf und wir werden herein gebeten. Wir finden alle Platz am kleinen Küchentisch, vertreiben aber die etwas rundliche ältere Madame, die nur widerwillig ihren A.... bewegt. Sogar eine Runde Kaffe kann der Wirt uns verkaufen, gesponsert von Beat. Wir wollen noch den kleinen Gipfel Pt. 1804 besteigen und machen uns bald wieder auf. Als Abfahrt wählen wir den schmalen NO Grat, der eine gewisse Vorsicht erfordert. Dann aber weitet sich das Gelände und wieder werden wir vom „Pulverrausch“ erfasst. Bei Pt. 1430 nochmals die Felle aufziehen und mit wenig Steigung geht es ins Liftgebiet von Jaun (Musersbergli). Die Abfahrt entlang der Aufstiegroute wäre wenig lohnend und so ziehen wir die präparierte Piste vor.

SeitenanfangSeitenanfang
Mittwoch, 6. Februar 2013, Hundsrügg Pt. 1926

Busfahrt ins Tal von Abländschen bis Pt. 1093. Wir steigen auf Route 535 m auf, die nirgends kritische steile Hänge aufweist. Wie schon an den Vortagen nimmt im oberen Bereich der Wind markant zu und macht den Gipfelaufenthalt zu einer kurzen Sache. Dazu kommt noch schlechte Sicht und Schneetreiben. Wir werden aber doch noch für die Aufstiegsmühen belohnt, denn sobald wir etwas weiter unten sind bessern sich die Verhältnisse. Und dazu Pulverschnee, der die Abfahrt zu einem Tanz im Schnee werden lässt.

 
Donnerstag, 7. Februar 2013, La Berra 1719 m

Ein kleiner „Hoger“ mit einer grossen Aussicht ist unser heutiges Ziel. Es ist in den letzten Tagen so viel Schnee gefallen, dass wir nun diese Tour machen können, die Anfangs Woche fast aper war. Zuerst geht es mit dem Bus zum Dörfchen Cerniat und weiter zum grossen Klosterkomplex „La Valsainte“. Vorerst ist das Wetter recht freundlich, das sich aber bald verschlechtert und es zu schneien beginnt. Wir folgen der Route 101a, die im oberen Teil das Liftgebiet von Le Brand tangiert. Hier machen wir Einkehr in der Gîte d’Alliere. Weiter steigen wir dann am Pistenrand hoch bis kurz unterhalb des Gipfels. Hier wird der Wind zum Sturm, also schnell die Felle runter und weg. Sehr schlechte Sicht, aber mit GPS Unterstützung finden wir die Waldschneise, wo unsere Abfahrt auf Route 102a beginnt. Auch heute wird die Sicht bald besser und der Wald schützt uns vor dem Wind. Herrlich unverspurte Hänge erwarten uns. Es braucht keine grosse Überredungskunst und oberhalb dem Gehöft „Les Greneréts“ bewegt sich unsere Gruppe wieder bergwärts. Beim Alpgebäude La Carrat 1450 m gibt es (endlich) eine längere Rast. Uns erwarten nun fast 400 Höhenmeter Abfahrt in bestem Pulverschnee. Daher die strahlenden Gesichter unten bei der Ankunft beim Kloster.

 
Freitag, 8. Februar 2013, Jaunpass – Reidebach im Simmental

Auch letzte Nacht fiel wieder eine ordentliche Menge Neuschnee. Beat fährt uns ohne Probleme auf den Jaunpass, wo die Schneemauern am Strassenrand noch viel höher sind. Zuerst fellen wir über die Piste ca. 100 Höhenmeter hoch, wo unsere erste Abfahrt beginnt. Auch heute trübes Wetter mit leichtem Schneefall. Nach 550 Höhenmetern Abfahrt in manchmal zu flachem Gelände ziehen wir die Felle auf und es erwartet uns sehr strenge Spurarbeit im tiefem Schnee. Über den breiten und langen Geländerücken steigen wir auf bis 1500 m. Nun auf einem Strässchen fast eben hinein in ein breites Tal zum nächsten Geländerücken. Dann noch etwas hoch auf 1600 m und die zweite Abfahrt steht bevor. Bei weniger Schnee wäre dies eine gute Sache. Heute aber pflügen wir eher den Schnee und von lockeren Schwüngen keine Spur. Zuletzt dann noch ein Fussmarsch hinunter nach Reidenbach. Einkehr und pünktlich um 14:58 h erscheint das Postauto, das uns zurück zum Jaunpass fährt.

 
Samstag, 9. Februar 2013, Heimreise

Heute keine Skitour und Beginn der Heimreise ca. 9 Uhr.

Bemerkung zur vergangener Woche. Trotzt des schlechten Wetters konnte jeden Tag eine Tour gemacht werden. Die Auswahl beschränkte sich allerdings auf einfache Touren in der Region unterhalb 2000 m. Dafür jeden Tag Neuschnee und kaum einmal vorhandene Spuren. Und das mit einer kleinen Gruppe flotter und aufgestellter Teilnehmer.

 

Der Leiter: (Und Schreiber) Sepp Schätti

 
SeitenanfangSeitenanfang
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz Sektion Zindelspitz